
Matcha ist längst nicht mehr nur auf traditionellen Tee oder Café-Lattes beschränkt. Für Lebensmittel- und Getränkemarken hat er sich zu einer vielseitigen Zutat für die Produktentwicklung entwickelt, die ihnen dabei hilft, optisch unverwechselbare, pflanzliche, Clean-Label- und hochwertige grüne Produkte zu kreieren.
Von trinkfertigen Getränken und Getränkepulvern bis hin zu Backwaren, Desserts, Schokolade, Eiscreme, Snacks und Wellnessprodukten – Matcha eignet sich für eine Vielzahl kommerzieller Anwendungen. Die Verwendung von Matcha in Lebensmitteln und Getränken erfordert jedoch mehr als nur die Auswahl eines leuchtend grünen Pulvers. Marken müssen Qualität, Geschmack, Farbstabilität, Verarbeitungsbedingungen, Verpackung, Kosten, Dokumentation und die Versorgung in großen Mengen berücksichtigen.
In diesem Leitfaden wird erläutert, wie Lebensmittel- und Getränkemarken Matcha-Pulver bei der Produktentwicklung einsetzen können und wie man die richtige Matcha-Lösung für verschiedene kommerzielle Anwendungen auswählt.
Warum Lebensmittel- und Getränkemarken Matcha verwenden
Matcha bietet Marken eine einzigartige Kombination aus optischer Attraktivität, Geschmackscharakter und Produktpositionierung. Dank seiner natürlichen grünen Farbe und seines unverwechselbaren Teegeschmacks eignet er sich sowohl für Mainstream- als auch für Premium-Produktlinien.
Für Lebensmittel- und Getränkemarken kann Matcha dazu beitragen, Folgendes zu schaffen:
- Hochwertige Grüntee-Getränke
- Pflanzliche Getränkekonzepte
- Lebensmittel mit Clean-Label-Konzept
- Ideen für funktionelle Getränke
- Neuheiten bei Desserts und Backwaren
- Asiatisch inspirierte Produktlinien
- Saisonale Produkte in limitierter Auflage
- Einzelhandelsprodukte mit starker visueller Identität
Im Gegensatz zu vielen anderen Aromastoffen verleiht Matcha einem Produkt sowohl Geschmack als auch Farbe. Das macht es besonders interessant für Marken, die möchten, dass sich ihr Produkt im Regal, in der Tasse oder in den sozialen Medien von anderen abhebt.
Matcha ist eine Zutat, nicht nur ein Aroma
Viele Marken betrachten Matcha zunächst als Geschmackszutat. Bei der Entwicklung kommerzieller Produkte sollte Matcha jedoch als funktioneller Inhaltsstoff mit spezifischen Leistungsanforderungen betrachtet werden.
Matcha wirkt sich aus auf:
| Produktfaktor | Warum das wichtig ist |
|---|---|
| Farbe | Schafft eine umweltfreundliche visuelle Identität und sorgt für eine ansprechende Warenpräsentation |
| Geschmack | Verleiht Noten von grünem Tee, Umami, Gras oder einer leichten Bitterkeit |
| Textur | Die Feinheit des Pulvers beeinflusst das Mundgefühl und die Verteilung |
| Formelbilanz | Verhält sich bei Milch, Zucker, Fett, Säuren und Aromen unterschiedlich |
| Kosten | Die Wahl der Güteklasse wirkt sich auf die Kosten pro Portion oder Einheit aus |
| Verarbeitung | Erhitzen, Vermischen und Lagerung können Farbe und Geschmack beeinflussen |
| Kennzeichnung | Die Angabe der Inhaltsstoffe, die Herkunft, die Zertifizierung und die Werbeaussagen sind entscheidend |
| Lieferung | Die Chargenkonsistenz ist für die Wiederholbarkeit der Produktion wichtig |
Aus diesem Grund sollten Lebensmittel- und Getränkemarken Matcha anhand der Leistung des Endprodukts bewerten und nicht nur anhand des Aussehens des Trockenpulvers.
Häufige Anwendungsbereiche für Lebensmittel- und Getränkemarken
Matcha lässt sich in vielen Produktkategorien einsetzen. Jede Anwendung stellt unterschiedliche technische und wirtschaftliche Anforderungen.
Fertiggetränke
Fertiggetränke auf Matcha-Basis sind für Verbraucher praktisch, für Marken jedoch komplexer. Bei der Rezeptur müssen Geschmack, Farbe, Suspension, Sediment, Süße, Milchbasis, Säuregehalt, Haltbarkeit und Verarbeitungsbedingungen berücksichtigt werden.
Zu den gängigen RTD-Konzepten gehören:
- Matcha Latte
- Matcha-Hafermilch-Getränk
- Matcha-Kokos-Getränk
- Matcha-Limonade
- Matcha-Sprudelgetränk
- Matcha-Proteingetränk
- Matcha-Funktionsgetränk
Bei RTD-Produkten sollten die Hersteller prüfen, ob Farbe und Geschmack des Matcha nach der Verarbeitung und Lagerung stabil bleiben.
Getränkepulver
Matcha-Getränkepulver eignen sich für den Einzelhandel, den Online-Handel, Wellness-Marken und Produkte für die Gastronomie.
Zu den gängigen Formaten gehören:
- Matcha-Latte-Pulver
- Matcha-Milchteepulver
- Matcha-Smoothie-Pulver
- Matcha-Proteinmischung
- Matcha-Superfood-Mischung
- Einzelportionsbeutel
- Stickpackungen
Bei Pulvermischungen müssen Hersteller die Fließfähigkeit, die Mischbarkeit, die Geschmacksbalance und die Feuchtigkeitsregulierung prüfen.
Backwaren und Desserts
Matcha eignet sich gut für Backwaren und Desserts, da er süßen Produkten Farbe und Teegeschmack verleiht.
Zu den gängigen Anwendungsbereichen gehören:
- Cookies
- Kuchen
- Brot
- Gebäck
- Mochi
- Puddings
- Cremefüllungen
- Dessertbecher
- Käsekuchen
- Desserts nach Tiramisu-Art
Für den Einsatz in Bäckereien sollten Hersteller Farbe und Geschmack nach der Wärmebehandlung prüfen.
Eiscreme und Milchprodukte
Matcha ist in Eiscreme, Joghurt, Milchgetränken und Desserts auf Sahnebasis sehr beliebt.
Zu den wichtigen Faktoren zählen:
- Farbe in der Milchbasis
- Bitterer Geschmack nach dem Einfrieren
- Geschmacksausgewogenheit durch Zucker und Fett
- Geschmeidige Textur
- Pulverdispersion
- Chargenkonsistenz
Ein Matcha, der in Wasser kräftig schmeckt, kann in Milchprodukten milder wirken, daher sind Anwendungstests unerlässlich.
Schokolade und Süßwaren
Matcha eignet sich für die Verwendung in Schokolade, überzogenen Snacks, Bonbons und Füllungen für Süßwaren.
Zu den wichtigen Faktoren zählen:
- Verträglichkeit mit Fett
- Farbsichtbarkeit
- Ausgewogener Geschmack mit einer süßen Note
- Feine Textur
- Verarbeitungsstabilität
Marken sollten einen Matcha wählen, der sich von anderen abhebt, ohne dabei übermäßig bitter zu schmecken.
Die Wahl der richtigen Matcha-Qualität je nach Verwendungszweck
Bei Lebensmittel- und Getränkemarken hängt die richtige Qualität vom Produktformat und der angestrebten Preisklasse ab.
Latte Grade Matcha
Matcha in Latte-Qualität eignet sich für Getränke auf Milchbasis und Getränkemischungen.
Am besten geeignet für:
- Matcha-Latte-Getränke
- Matcha-Getränke mit Hafermilch
- Getränkemischungen im Café-Stil
- RTD-Milchtee-Konzepte
- Smoothies und Mixgetränke
Es bietet in der Regel ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Farbe, Geschmack, Milchleistung und Kosten.
Culinary Matcha
Matcha in Lebensmittelqualität eignet sich häufig für Backwaren, Desserts, Speiseeis, Schokolade und die Lebensmittelverarbeitung.
Am besten geeignet für:
- Cookies
- Kuchen
- Gebäck
- Dessertfüllungen
- Eiscreme
- Schokolade
- Snackprodukte
Es sollte über eine ausreichende Geschmacksintensität und Farbstärke für Lebensmittelanwendungen verfügen.
Ceremonial Matcha
Die „Ceremonial“-Qualität wird in der Regel für Premium-Trinkwaren oder hochwertige Einzelhandelsprodukte verwendet. In der Lebensmittel- und Getränkeherstellung kommt sie nur dann zum Einsatz, wenn die Marke eine Premium-Positionierung anstrebt und die Rezeptur höhere Kosten für die Zutaten zulässt.
Am besten geeignet für:
- Matcha in Premium-Qualität in der Flasche
- Hochwertige Matcha-Pulverprodukte
- Premium-Teesortimente
- Luxus-Einzelhandelskonzepte
Bio-Matcha
Bio-Matcha kann verwendet werden, wenn das Produkt auf Bio-, Natur-, Premium- oder Clean-Label-Kanäle ausgerichtet ist.
Am besten geeignet für:
- Bio-Einzelhandelsprodukte
- Bio-Getränkemarken
- Naturkostprodukte
- Wellness-Produktlinien
- Hochwertige Eigenmarken
Bio-Matcha ist möglicherweise mit höheren Kosten und einem größeren Dokumentationsaufwand verbunden, daher sollte dies frühzeitig eingeplant werden.
Auswahltabelle für Matcha nach Verwendungszweck
| Produkttyp | Empfohlene Zubereitung von Matcha | Wichtige Bewertungskriterien |
|---|---|---|
| RTD-Matcha-Latte | Latte-Qualität | Milchleistung, Farbe, Sediment, Geschmack |
| Matcha-Getränk mit Hafermilch | Latte-Qualität | Verträglichkeit mit pflanzlicher Milch, Farbe, Ausgewogenheit der Süße |
| Matcha-Pulvermischung | Latte oder in Lebensmittelqualität | Fließfähigkeit, Geschmack, Mischbarkeit, Feuchtigkeit |
| Backwaren | Lebensmittelqualität | Hitzebeständigkeit, Geschmacksintensität, Kosten |
| Eiscreme | Für kulinarische Zwecke oder für Latte | Verträglichkeit mit Milchprodukten, Bitterkeit, Farbe |
| Schokolade | Lebensmittelqualität | Fettverträglichkeit, feine Textur, ausgewogenes Aroma |
| Getränk der Premiumklasse | Zeremonien- oder Latte-Qualität | Geschmeidigkeit, Farbe, Markenpositionierung |
| Bio-Lebensmittel | Bio-Matcha | Zertifizierung, Rückverfolgbarkeit, Dokumente |
Diese Tabelle sollte als Ausgangspunkt dienen. Die endgültige Wahl der Gesteinssorte sollte stets durch Probenahmen und Anwendungsversuche bestätigt werden.
Wie sich Matcha in verschiedenen Rezeptursystemen verhält
Matcha verhält sich nicht in jedem Produkt gleich. Ein Pulver, das in einer Rezeptur gut funktioniert, zeigt in einer anderen möglicherweise nicht die gleiche Wirkung.
In Milchprodukten
Milch mildert die Bitterkeit von Matcha und sorgt für einen cremigen Geschmack. Allerdings kann sie auch dazu führen, dass die grüne Farbe weniger deutlich zur Geltung kommt. Hersteller sollten Matcha daher in der jeweiligen Milchbasis testen, sei es Kuhmilch oder pflanzliche Milch.
In der Abteilung für Süßwaren
Zucker kann die Bitterkeit ausgleichen und Matcha zugänglicher machen. Das funktioniert gut in Backwaren, Desserts, Eiscreme und süßen Getränken.
In fettreichen Produkten
Schokolade, Sahne und Milchfett können die Dispergierbarkeit von Matcha und die Entfaltung seines Aromas beeinträchtigen. Feinerer Matcha eignet sich für diese Anwendungen möglicherweise besser.
In säurehaltigen Getränken
Saure Systeme wie Limonade oder Fruchtgetränke können die Farbe und den Geschmack von Matcha beeinflussen. Diese Produkte müssen vor der Produktionssteigerung sorgfältig getestet werden.
In Trockenpulvermischungen
Wenn Matcha in Pulvermischungen verwendet wird, spielen Feuchtigkeitsregulierung, Partikelgröße, Fließfähigkeit und die Überdeckung von Geschmacksnoten eine wichtige Rolle. Die Verpackung sollte die Mischung vor Feuchtigkeit und Oxidation schützen.
Produktentwicklungsprozess für Produkte auf Matcha-Basis
Lebensmittel- und Getränkemarken sollten vor dem Großeinkauf einen strukturierten Entwicklungsprozess durchlaufen.
Schritt 1: Das Produktkonzept definieren
Beginnen Sie mit einer klaren Produktidee.
Handelt es sich um ein Getränk, eine Pulvermischung, ein Backprodukt, ein Dessert, einen Snack oder ein Nahrungsergänzungsmittel?
Wer ist die Zielgruppe?
Wie hoch ist der angestrebte Preis?
Wird es sich um ein konventionelles, ein Bio-, ein Premium- oder ein Clean-Label-Produkt handeln?
Welches Verpackungsformat wird verwendet?
Schritt 2: Wählen Sie 2–3 Matcha-Proben aus
Testen Sie nicht nur eine Option. Vergleichen Sie verschiedene Qualitäten anhand folgender Kriterien:
- Farbe
- Aroma
- Geschmack
- Feinheit
- Kosten
- Anwendungsleistung
- Verfügbarkeit von Dokumenten
Schritt 3: Testen in der tatsächlichen Formel
Matcha sollte in der eigentlichen Rezeptur getestet werden, nicht nur in Wasser.
Zum Beispiel:
- RTD-Marken sollten die Verarbeitung und die Haltbarkeit prüfen.
- Bäckereimarken sollten ihre Produkte nach dem Backen testen.
- Eismarken sollten ihre Produkte nach dem Einfrieren testen.
- Schokoladenmarken sollten nach dem Vermischen mit Fett eine Prüfung durchführen.
- Pulverhersteller sollten die Mischbarkeit und die Zubereitung testen.
Schritt 4: Überprüfung der Kosten pro fertigem Stück
Anstatt nur den Preis pro Kilogramm zu vergleichen, berechnen Sie die Kosten pro Flasche, Beutel, Portion, Keks, Messlöffel oder Fertigprodukt.
Schritt 5: Dokumente prüfen und einreichen
Bevor Sie in die Produktion gehen, überprüfen Sie Folgendes:
- COA
- Produktspezifikation
- Haltbarkeit
- Lagerbedingungen
- Bio-Zertifikat (falls erforderlich)
- Verpackungsspezifikation
- Wiederholungslieferplan
Schritt 6: Vom Pilotprojekt zur Serienproduktion
Sobald die Rezeptur genehmigt ist, sollte geprüft werden, ob der Matcha im Produktionsmaßstab gleichbleibende Ergebnisse liefert. Mischzeit, Verarbeitungstemperatur, Verpackung und Lagerung können das Ergebnis beeinflussen.
Ideen für Matcha-Produkte für Lebensmittel- und Getränkemarken
Hier sind einige praktische Produktideen, die Marken unter Verwendung von Matcha entwickeln können.
| Kategorie | Produktideen |
|---|---|
| RTD-Getränke | Matcha Latte, Matcha mit Hafermilch, Matcha mit Kokosmilch, Matcha-Limonade |
| Pulvermischungen | Matcha-Latte-Pulver, Matcha-Smoothie-Mischung, Matcha-Proteinmischung |
| Bäckerei | Matcha-Kekse, Kuchen, Croissants, Muffins, Brot |
| Desserts | Matcha-Pudding, Käsekuchen, Tiramisu, Mousse, Dessertbecher |
| Eiscreme | Matcha-Eis, Matcha-Gelato, Matcha-Frozen-Yogurt |
| Snacks | Mit Matcha überzogene Nüsse, Matcha-Müsliriegel, Matcha-Waffeln |
| Schokolade | Matcha-Weißschokolade, Matcha-Trüffel, Matcha-Füllung |
| Wellness-Produkte | Matcha-Superfood-Mischung, Matcha-Beutel, Matcha-Energydrink-Mischung |
Marken müssen nicht gleich viele Produkte auf einmal auf den Markt bringen. Besser ist es, mit einem klaren Produktkonzept zu beginnen, die Resonanz am Markt zu testen und erst später eine Produktpalette aufzubauen.
Fallbeispiel 1: Eine Getränkemarke entwickelt ein Matcha-Getränk auf Hafermilchbasis
Ein Getränke-Start-up wollte einen trinkfertigen Matcha-Latte mit Hafermilch entwickeln. Die Marke benötigte einen Matcha, der nach dem Anrühren mit Hafermilch eine schöne Farbe, eine milde Bitterkeit und ausreichend Teegeschmack aufweist.
Während der Tests verglich das Team verschiedene Matcha-Qualitäten. Eine Probe sah als trockenes Pulver leuchtend aus, verlor jedoch in Hafermilch an Intensität. Eine andere hatte einen kräftigeren Geschmack, war aber zu bitter. Die Wahl fiel schließlich auf einen Matcha in Latte-Qualität, der in der eigentlichen Rezeptur eine bessere Ausgewogenheit aufwies.
Im letzten Entwicklungsschritt lag der Schwerpunkt auf:
- Verträglichkeit mit Hafermilch
- Süßegrad
- Matcha-Dosierung pro Flasche
- Farbe nach dem Mischen
- Sediment nach der Lagerung
- Kosten pro fertigem Stück
Dieses Beispiel zeigt, warum Marken Matcha im tatsächlichen Produktionssystem testen sollten, bevor sie eine Großbestellung aufgeben.
Fallbeispiel 2: Bäckereimarke erweitert ihr Sortiment um Matcha-Produkte
Eine Bäckereikette wollte Matcha-Kekse und -Kuchen entwickeln. Das erste Muster war im Wasser cremig und hatte eine leuchtende Farbe, doch nach dem Backen war der Geschmack nur noch schwach wahrnehmbar und die Farbe weniger deutlich zu erkennen.
Die Lösung bestand darin, Matcha-Sorten in Lebensmittelqualität zu testen, die einen intensiveren Geschmack und eine bessere Eignung für Backwaren aufweisen.
Die Bäckerei entwickelte daraufhin:
- Matcha-Kekse
- Matcha-Creme-Füllung
- Matcha-Roulade
- Matcha-Gebäck der Saison
Die Marke verwendete für verschiedene Backwaren eine einheitliche Matcha-Sorte, was den Einkauf vereinfachte und zur Kostenkontrolle beitrug.
Fallbeispiel 3: Aufbau einer Eigenmarke für eine Matcha-Pulvermischung
Eine Eigenmarke plante die Einführung eines Matcha-Latte-Pulvers für den Online-Handel. Das Produkt sollte einfach zuzubereiten, optisch ansprechend und für den täglichen Gebrauch zu Hause geeignet sein.
Der Entwicklungsprozess umfasste:
- Die Wahl der richtigen Matcha-Sorte für Getränke auf Milchbasis
- Prüfung der Süße und der Geschmacksbalance
- Überprüfung der Leistung bei der Pulvermischung
- Die Wahl der Beutelverpackung
- Vorbereitung der Etikettendaten
- Prüfung des Kostenvoranschlags und der Spezifikationen
Die Marke startete mit einem einzigen Kernprodukt statt mit verschiedenen Geschmacksrichtungen. Nach Auswertung des Kundenfeedbacks plante sie weitere Varianten mit Vanille und Kokosnuss.
Häufige Fehler, die Lebensmittel- und Getränkemarken vermeiden sollten
Fehler 1: Die Auswahl von Matcha allein anhand der Farbe des Trockenpulvers
Die Farbe des Trockenpulvers ist zwar wichtig, doch das Endprodukt ist entscheidend. Prüfen Sie die Farbe stets nach dem Mischen, Backen, Einfrieren oder der Weiterverarbeitung.
Fehler 2: Für jedes Produkt dieselbe Matcha-Sorte verwenden
Ein Matcha, der sich gut für Lattes eignet, ist möglicherweise nicht die beste Wahl für Kekse, Eiscreme oder Fertiggetränke.
Fehler 3: Die Verarbeitungsbedingungen ignorieren
Hitze, Säure, Fett, Einfrieren und lange Lagerung können die Qualität von Matcha beeinträchtigen.
Fehler 4: Die Kosten pro fertigem Stück werden nicht berechnet
Der Preis pro Kilogramm ist nur ein Aspekt der Entscheidung. Marken sollten die Matcha-Kosten pro Flasche, Beutel, Portion oder Produkteinheit berechnen.
Fehler 5: Die Dokumentenprüfung überspringen
Kommerzielle Produkte benötigen ein Echtheitszertifikat, eine Spezifikation, Angaben zur Haltbarkeit und Lagerung sowie gegebenenfalls Bio- oder andere Zertifikate.
Fehler 6: Zu viele Artikel zu früh auf den Markt bringen
In der Regel ist es besser, zunächst ein starkes Produkt zu entwickeln und erst nach der Marktvalidierung auf weitere Geschmacksrichtungen oder Produktlinien auszuweiten.
Checkliste zur Entwicklung von Matcha-Produkten für Lebensmittel- und Getränkemarken
| Gebiet | Was ist zu überprüfen? |
|---|---|
| Produktkonzept | Getränke, Backwaren, Desserts, Pulver, Snacks oder Wellnessprodukte |
| Zielmarkt | Einzelhandel, Gastronomie, E-Commerce, Bio, Premium, Massenmarkt |
| Matcha-Qualität | Latte, kulinarisch, zeremoniell oder biologisch |
| Anwendungstests | Milch, Hitze, Einfrieren, Säuregehalt, Fett, Pulvermischung oder Lagerung |
| Farbe | Erscheint im Endprodukt, nicht nur als Trockenpulver |
| Geschmack | Mit Zucker, Milch, Fett, Obst oder anderen Zutaten abschmecken |
| Textur | Feinheit, Mundgefühl, Bodensatz, Verschnitt |
| Kosten | Kosten pro fertiger Einheit oder Portion |
| Verpackung | Großbeutel, Beutel, Flasche, Sachet, Karton oder Einzelhandelsverpackung |
| Dokumente | COA, Spezifikation, Haltbarkeitsdauer, Zertifikat (falls erforderlich) |
| Lieferung | Mindestbestellmenge, Lieferzeit, Nachbestellungen, Chargenkonsistenz |
Wie MatchaOEMFactory Marken aus der Lebensmittel- und Getränkebranche unterstützt
MatchaOEMFactory unterstützt Lebensmittel- und Getränkemarken bei der Beschaffung von Matcha für die Produktentwicklung, die Großproduktion und Eigenmarke Projekte.
Wir unterstützen Marken mit:
- Empfehlungen zur Matcha-Qualität je nach Verwendungszweck
- Latte, kulinarische, zeremonielle und Bio-Matcha-Varianten
- Matcha-Großmengenproben für Rezepturtests
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- Unterstützung bei der Herstellung individueller Matcha-Mischungen
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Häufig gestellte Fragen
Welche Matcha-Qualität eignet sich am besten für Lebensmittel- und Getränkemarken?
Das hängt vom Produkt ab. Latte-Qualität eignet sich oft für Milchgetränke, die kulinarische Qualität für Backwaren und Desserts, die zeremonielle Qualität für Premiumprodukte und Bio-Matcha für die Positionierung als Bio- oder Clean-Label-Produkt.
Kann derselbe Matcha sowohl für Getränke als auch für Backwaren verwendet werden?
Manchmal, aber nicht immer. Getränke, Backwaren, Eiscreme, Schokolade und Pulvermischungen erfordern unterschiedliche Verarbeitungsbedingungen, daher sind Anwendungstests wichtig.
Wie sollten Lebensmittelmarken Matcha vor einer Großbestellung testen?
Marken sollten Matcha unter realen Bedingungen testen, beispielsweise beim Mischen mit Milch, beim Backen, beim Einfrieren, beim Mixen oder bei Haltbarkeitstests.
Verändert sich die Farbe von Matcha während der Verarbeitung?
Das ist möglich. Hitze, Säure, Fett, Licht, Sauerstoff und Lagerbedingungen können die Farbe von Matcha beeinflussen, daher sollten Hersteller das Endprodukt unter realistischen Bedingungen testen.
Kann MatchaOEMFactory Matcha-Produkte unter Eigenmarken anbieten?
Ja. Wir bieten die Herstellung von Matcha-Beuteln, -Dosen und -Portionsbeuteln unter Eigenmarke sowie die Entwicklung individueller Produktmischungen für Lebensmittel- und Getränkemarken an.
Welche Unterlagen sollten B2B-Einkäufer anfordern?
Zu den üblichen Dokumenten gehören das Echtheitszertifikat (COA), das Datenblatt, Angaben zur Haltbarkeit, Lagerhinweise, Verpackungsinformationen und gegebenenfalls das Bio-Zertifikat.
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